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Teleskope für Einsteiger

die 3 häufigste Fragen, welche uns immer wieder gestellt werden:
  • Was sehe ich im Teleskop, wenn ich einen Budget zwischen x und y EUR habe?
  • Werde ich das Teleskop zu Hause selbst zusammenstellen können?
  • Wie finde ich die Objekte am Himmel als Einsteiger?
Auf die erste Frage haben wir einige Videos aufgenommen, wie der Mond durch verschiedene Teleskopen mit Mobiltelefon gesichtet werden kann. Betrachten Sie die Unterschiede und entscheiden Sie selbst, ob Ihnen eine preiswerte Lösung akzeptabel ist, oder einen teuere Instrument wünschen (Um die Videos miteinander vergleichen zu können, klicken Sie, bitte, auf "Weiter lesen" und scrollen Sie etwa einen Bildschirm runter)

Auf die zweite Frage ist unsere Antwort eindeutig "JA". Wir vertreiben Teleskope seit mehr als 20 Jahren und bisher alle unsere Kunden haben es geschafft. Wir zeigen Ihnen trotzdem 2 Videos, wo unser Mitarbeiter "Tommy" einen Linsen- und einen Spiegelteleskop zusammenbaut und erklärt, woran man aufpassen soll. Es geht ja gaaaanz easy, glauben Sie uns!




Auf die Dritte Frage lautet unsere Antwort:   ...weiterlesen

je mehr Geld für die automatische Positionierung ausgegeben wird, desto weniger bleibt für die optische Leistung übrig. Als ich mein erstes Fernglas kaufte (zur gleichen Zeit wie mein erstes Auto), gab es noch keine Navigation: weder am Himmel noch auf dem Straßennetz. Den Mond, die Planeten und ein paar helle Objekte ohne Navigation zu finden, ist Teil des Jobs. Teure Elektronik mit 40.000 Objektkatalogen zu kaufen, aber wegen des knappen Teleskopbudgets nur etwa 50 davon zu sehen, macht nicht viel Sinn...

Ob Sie einen Refraktor, einen Newton oder ein modernes Maksutov-Teleskop kaufen, hängt in erster Linie davon ab, welche Art von Objekten Sie beobachten wollen und von wo aus.

Für die Beobachtung von Planeten und dem Mond benötigen Sie andere Instrumente als für die Beobachtung von Galaxien zum Beispiel. Städtische Beobachter mit starker Lichtverschmutzung haben Probleme zu lösen, die Amateure am dunklen Himmel gar nicht kennen. Und visuelle und fotografische Beobachtungen haben sehr unterschiedliche Anforderungen.

Wir können mit einem Leitfaden inklusive Video-Tutorials helfen!

Es gibt also kein IDEALES TELESKOP!!!!

Wenn es existieren täte, -glauben Sie uns- wir würden ausschliesslich diese einzige Modell im Shop haben und nicht hundert Verschiedene...

Vorerst müssen Sie entscheiden, welche Verwendungszweck das Teleskop benützt wird. Einige Rahmenbedingungen um überlegen:

  • wer das Teleskop meistens verwendet (zum Beispiel ob das Kind das Okularhöhe ohne Hocker erreicht),
  • wo das Teleskop verwendet wird (Stadt, Land, Balkon/Terrasse, Garten, Feld/Gebirge, wie stark die Lichtverschmutzung ist, usw...)
  • wie oft das Teleskop Transportiert wird (stationär aufgebaut, oder nur ab und zu zum Wochenendehaus gefahren, evtl. im Rucksack ins Gebirge oder Flugreisen/Handgepäck)
  • welche Objekte beobachtet werden (Planeten+Mond, DeepSky, Veränderliche Sterne, Doppelsterne, Sonne, evtl. kommt auch Naturbeobachtung dazu, usw...)
  • welche Art beobachtet wird (visuell vs. fotografisch, Alleinbeobachter vs. Straßenastronomie evtl. als Vorführinstrument auf Bildschirm projeziert)
  • und letztendlich ob elektrische Hilfe notwendig ist (im Klartext: ob ein Himmelsobjekt rein händisch eingestellt und nachgeführt wird, oder vollautomatisch gefunden und angefahren wird, evtl. manuell eingestellt jedoch automatisch nachgeführt wird, usw...)
Auch die Teleskop-Typen selbst haben alle ihre Vor- und Nachteile.
  • Linsenteleskop (erste Videoanleitung oben): aufrechtes Bild, auch für Naturbeobachtung verwendbar, wartungsfrei, bequemer Einblick, kinderfreundlich. Einsteiger schätzen dieses Teleskop für die Wartungsfreiheit.
  • Spiegelteleskop (zweite Videoanleitung oben): viel Teleskop fürs Geld, besonders günstig als Dobson montiert, farbrein, sowohl niedrige als auch hohe Vergrößerung, dafür sind die größeren Modelle unhandlich.
  • Maksutov/Schmidt-Cassegrain: sehr kompakt, aufrechtes Bild, auch für Naturbeobachtung verwendbar, leicht zu transportieren.
Für rein astronomische Verwendung ist der wichtigste Faktor, dass das Teleskop viel Licht sammelt. Die Regel ist für den Einsteiger einfach: Je größer desto besser! Weil bei großen Öffnungen auch Linsenteleskope astronomisch teuer werden, hat das Spiegelteleskop da die Nase vorn. Eine Weisheit besagt aber: "Das beste Teleskop ist das, welches am häufigsten benutzt wird." Und das muss nun nicht zwangsläufig das teuerste oder größte sein, und schon gar nicht das schwerste.

Lesen Sie auch unseren Ratgeber: "Welches Teleskop soll ich kaufen" oder schauen Sie sich eines unserer Video Tutorials an!


Was kann ich mit einem Einsteiger-Teleskop sehen?

Am 20. November 2023 - mit Schleierwolken leicht bewölkt - bin ich von Wien nach Gaaden (Niederösterreich) gefahren um 6 Einsteigerteleskope miteinander zu vergleichen. Wegen der Wolken war meine einzige Zielpunkt der Mond - genauer gesagt die südliche Kraterfelder und der Alpental. Ich habe einen uralten Mobiltelefon (ONE PLUS 5) verwendet um alles zu dokumentieren. Die meteorologische Bedingungen waren weit nicht optimal - aber lebte je ein Astronom in Europe, der mit dem Wetter immer zufrieden war?

Ich habe alle Teleskope auf meine eigene Vixen AP Montierung montiert. In meinem Auto war zwar Platz für 6 Instrumenten, aber nicht für weitere 6 verschiedene Montierungen. Der Test bezieht sich deshalb ausschließlich auf die optische Qualität des Teleskops, nicht aber die Staibilität der dazugehörenden Montierung.

Preisklasse 100-150 EUR:

Acuter 60mm Maksutov "MAKSY": er ist eigentlich ein Demonstrationsteleskop, welche aber voll funktionsfähig ist,
sowie 70mm Refraktor "Moon-and-more" auf einem modifizierten Fototripod (würde eine stabilere wünschen).

Knapp über dieser Preisklasse (um die 200 EUR) finden wir noch die SkyWatcher Refraktoren 70/500, 70/700 und 70/900 auf verschiedene Montierungen, sowie vom Acuter eine 70/1000-er Maksutov "AMAK70".
     
 



Preisklasse 300-350 EUR:

Die SkyWatcher 90/660 sowie 90/900 klassische Linsenteleskope beide können mit azimutaler (Pronto) oder parallaktischer Montierung (StarQuest bzw. EQ2) kombiniert werden. Der kürzere Refraktor mit 660mm Brennweite hat ein spur weichere Abbildung (dafür aber mehr transportabel und leichter). Die längere Version mit 900mm Brennweite hat zwar bessere Abbildung, aber schlechtere Handhabung (länger, schwerer und mehr anfällig aufs Wind)

Auch in dieser Preisklasse spielt das 130/650-er Newton Teleskop, welche wegen seinem größeren Durchmesser etwa doppelt so Licht sammelt und eröffnet die Möglichkeit lichtschwache (sog. Deep Sky) Objekte zu beobachten. Auf Mond und Planeten sind die Leistung dieses Spiegelteleskop auch mit der 90mm Refraktoren ebenbürtig. Seine längere Variante mit 130mm Durchmesser und 900mm Brennweite hat (ebenso, wie bei der Refraktoren) eine knapp bessere Abbildung, ist aber anfälliger aufs Wind.

Ähnliche Abbildung dürfen wir erwarten von der beiden kleineren Versionen (80/900 Linsen- und 114/900 Spiegelteleskop).
   
   

Preisklasse ab 500 EUR:

Hier habe ich zwei Maksutov Teleskope getestet, die sind einerseits das 90mm DobMini (90/1250) und das 5-zoll Maksutov (127/1500) vom SkyWatcher. Wegen der langen Brennweiten von 1250mm bzw. 1500mm sind bereits die kleinste Vergrößerungen so groß, wie die Höchstvergrößerungen der erst vorgestellte Kategorie.

Die optische Qualität in dieser Preisklasse sind allgemein sehr hoch. Die maximaler Vergrößerung begrenzt meistens die Güte der Atmosphäre (Lokale Luftströmungen, wie offene Fenster, erwärmte Boden, Auspuffgase, Hausdächer, sowie in der Stärke des Westwindes in der oberen Troposphäre). Mit wachsender Öffnung werden immer mehr Deep-Sky Objekte erreichbar!

Ähnliche Abbildung dürfen wir erwarten von Newton Teleskopen (auch Dobson) ab 150-200mm Durchmesser, sowie alle apochromatische Teleskope (sog. APO) ab 70mm Durchmesser.

 
   

Und die Planeten?

Achtung, die Planeten sind im Teleskop immer sehr klein, meistens sind nicht größer, als ein Mondkrater. Deutliche Merkmale, wie Saturnring, Jupitermonde, Wolkenbander am Jupiter sind aber leicht zu sehen auch mit der preiswertesten Teleskope. Oberflächendetails der Mars oder Saturn, Cassini und Encke-Teilungen am Saturnring, Großes Rotes Fleck am Jupiter oder Schatten der Jupitermonde am Jupiteroberfläche sind jedoch seltener zu beobachten und oft Atmosphäre-Abhängig. Die hier veröffentlichte Videos zeigen, wie sehr die Atmosphäre das Bild verwischen kann. Geben Sie deshalb Zeit und Geduld für sich selbst. Planetenbeobachtung ist oft, wie ein Pirsch...


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